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Internationale Katastrophenübung CRESEX2019 – vier Abtenauer Feuerwehrmänner waren dabei

Vom 07. – 10. April 2019 fand auf der Insel CRES / KROATIEN eine unter Federführung der  Europäischen Union organisierte und durchgeführte Übung zur Waldbrandbekämpfung statt, an der Einheiten aus verschiedenen europäischen Mitgliedsstaaten teilnahmen. Über Initiative von LFK LBD Winter und unter der Leitung des LFV Salzburg nahmen Mitglieder der Feuerwehrverbände aus Niederösterreich, der Steiermark und Salzburg teil. 69 Einsatzkräfte, darunter war auch der Salzburger Landesfeuerwehrarzt und Kräfte des Roten Kreuzes, sowie 21 Fahrzeuge und 9 schwere Anhänger bildeten das Modul „Ground Forest Fire Fighting using Vehicles (GFFFV).
Vier Kameraden der Feuerwehr Abtenau, welche Mitglieder des internationalen Katastrophenhilfszuges des LFV Salzburg sind, nahmen ebenfalls an der Übung teil. Markus Kronreif hatte die Funktion des „Teamleaders“ inne, Martin Zorec jene des „Camp Managers“. Manuel Lindenthaler und Matthias Grünwald komplettierten die Mannschaft der „Pumpe AUSTRIA“, des LFA aus Kuchl.
Nach dem Zusammentreffen der Salzburger Teile am Samstagabend, den 06. April in der Landesfeuerwehrschule, verlegte das Teilmodul in der Nacht zur Landesfeuerwehrschule Steiermark nach Lebring. Dort erfolgten die Modul- und Sicherheitsbriefings, bevor gegen 6 Uhr in der Früh der Weitermarsch Richtung Kroatien angetreten wurde. Gegen Mittag erreichte der Konvoi den Fährhafen Valbiska auf der Insel Krk, um sich auf eine Fähre einzuschiffen. Nach Eintreffen auf der Insel Cres begann der Übungsbetrieb. Parallel zu den ersten Übungseinsätzen wurde ein Camp, die sogenannte „Base of Operation“ aufgebaut, wobei das Modul auf die ausgezeichnete Infrastruktur des LFV NÖ zurückgreifen konnte.
Die nächsten 48 Stunden wurden beinhart. Pausenlos flatterten Übungsaufträge, -anträge und sogenannte „Impacts“ herein und mussten durch das Modul bestmöglich abgearbeitet werden. Übungsszenarien waren z.B. die aktive Brandbekämpfung, die Wasserförderung über längere Wegstrecken, das Beziehen und Halten einer Riegelstellung, die Evakuierung von Personen und Schafen sowie die Zusammenarbeit mit Löschhubschraubern und Löschflugzeugen. Ein wesentliches Übungsziel war dabei die Zusammenarbeit und die Interoperabilität mit den anderen Kat-Modulen aus den verschiedenen EU-Ländern. Um der pausenlosen Belastung standhalten zu können, musste das Team in zwei Schichten eingeteilt werden, trotzdem gingen sich nicht allzu viel Stunden Schlaf aus.
Am Dienstag, den 09. April am Nachmitag war die Übung offiziell zu Ende, es standen noch Debriefings, Nachbesprechungen, „Hot WashUps“ und eine Closing Ceremony an, bevor an den Lagerrückbau gegangen werden konnte. Am Mittwoch, den 10. April 2019 erfolgte schließlich die Rückverlegung aller Teile nach Österreich, was weitgehend ohne Unfälle und Beschädigungen absolviert werden konnte.
Für die Abtenauer Feuerwehrmänner war auch diese Übung, nach der Übungsteilnahme bei der NEIFLEX im Jahr 2018, wieder ein einmaliges Erlebnis. Die persönliche Belastung bei diesen EU-Übungen, vor allem beim Führungspersonal ist zeitweise sehr hoch, dafür wurden aber alle mit speziellen Eindrücken und Erfahrungen belohnt. Der sichere Umgang mit dem eigenen Gerät und vor allem das Bestehen in unklaren Übungs- oder Einsatzsituation ist unter anderem ein besonderer Mehrwert für jeden einzelnen Teilnehmer. Damit stehen auch der eigenen Feuerwehr zu Hause sehr fachkundige und leistungswillige Kameraden für den Einsatzdienst zur Verfügung.

 

JAHRESBERICHT 2018

Jahresbericht 2018
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Das "Action-Foto" der Freiwilligen Feuerwehr Abtenau.

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